Graz lernt, wie man lernt ;)

Jedem und jeder Nachhilfelehrer_in wurde es in der Schulzeit selbst abverlangt:

Das sture Auswendiglernen.

Egal, ob tragische Balladen („Wer reitet so spät..?“), an den Haaren herbeigezogene Zitate, irrelevante Grazer Jahreszahlen en masse oder das kleine Einmaleins – den Stoff immer wieder durchzulesen, sich einzuprägen und anschließend wiederzugeben – das funktioniert an sich ja auch. Zumindest für kurze Zeit.

Das Problem ist, dass der Lernstoff im Laufe der Schuljahre nicht einfacher, sondern immer komplexer wird – spätestens in der Oberstufe stößt man mit dieser Methode an seine Grenzen und landet eher beim Verhängnis, anstatt dem erhofften Verständnis.

Was denkt ihr, wie viele Informationen nach zwei Tagen noch im Gedächtnis bleiben?

 

Ein Wissenschaftler namens Prof. Hermann Ebbinghaus beschäftigte sich Zeit seines Lebens mit der Strategie, effektive und nachhaltigere Lernstrategien zu entwickeln und stellte bereits 1885 fest, dass nach intensivem, sturem Auswendiglernen innerhalb von zwei Tagen nur mehr ca. 20% des gelesenen Inhalts abrufbar sind.

Diese Erkenntnis war natürlich sehr wichtig, jedoch wurden die falschen Konsequenzen daraus gezogen: Uns wurde in der Schule beigebracht, danach noch mehr zu wiederholen, um maximales Wissen zu erreichen. Dieses Konzept wurde jahrzehntelang durchgezogen und hat den Schüler_innen systematisch die Lust am Lernen geraubt.

Bulimie-Lernen (alles in sich „hineinstopfen“, um es in der Prüfungssituation wieder „auszuspeien“) ist genauso, wie es sich anhört: witzlos und anstrengend.

 

Das heißt, unsere gewohnte Art, Informationen in unser Gehirn zu trichtern, ist veraltet, strengt unseren Verstand unnötig an und bietet auch keine Garantie dafür, das „Gelernte“ tatsächlich wiedergeben zu können.

Das Zauberwort in dieser Hinsicht, und das ist eine gute Nachricht für alle, die niemals ein Fan des Auswendiglernens waren, heißt Motivation.

 

Der Wille, sich mit einem Thema zu beschäftigen, in die Materie einzutauchen und etwas wirklich verstehen zu wollen, ist so viel hilfreicher als der Versuch, den Lernstoff zwanghaft zu inhalieren und festzuhalten.

Was man für eine wirklich erfolgreiche Lernstrategie alles braucht?

Das erfahrt ihr morgen.

 

 

Eure Stephanie Gaberle, Nachhilfelehrerin für Deutsch, Englisch und Latein.

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